ÜBERBLICK

ALPA Objektiv Collection

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ALPA kooperiert mit den anerkannt besten Herstellern von Großformaten Objektive. Der große Bildkreis von ALPA Objektive stellt enorme Anforderungen an die optische Berechnung, Einstellung und Montage. ALPA ist der einzige Kamerahersteller, der seine Objektive komplett vom Hersteller Objektiv montieren und abstimmen lässt. Die Objektive besteht aus einer Tubus, Schneckengang, Verschluss- oder Blendenfassung und der Objektiv selbst. Jede Objektiv unterzieht sich einem fotografischen "Echtwelt"-Test unter ALPA. Wir verlassen uns nicht auf automatische Messungen, sondern untersuchen jede Objektiv auf ihre Leistung bei unendlich in einer Entfernung von über 5000 m.

ALPA Objektiv Reichweite

Aktuell Objektiv Reichweite ALPA

Zurzeit werden alle unsere Mittelformate Objektive von Qioptiq/Rodenstock hergestellt. Historisch wurden ALPA Objektive auch von Schneider Kreuznach und Carl Zeiss hergestellt. Die aktuelle Serie Objektiv trägt die Markennamen ALPAGON, ALPAR und Macro SWITAR. Zusammen mit dem typischen "Goldring" bürgen sie für die Qualität von ALPA . Die von Schneider Kreuznach gefertigten Objektive trugen überwiegend den Markennamen HELVETAR. Auch das ALPA Apo-SWITAR 5,6/36 mm war ein Schneider Objektiv. Als Reminiszenz an das berühmte Makro-SWITAR Objektive von Kern Aarau für Kleinbildkameras führen wir heute ein Makro-SWITAR (Rodenstock) und das Cine SWITARE für Bewegtbild. Weitere Informationen finden Sie auf der Vorgänger Collection .

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ALPA HPF Hochpräzise Fokussierringe

Diese Produktgruppe besteht hauptsächlich aus den HPF-Hochpräzisions-Fokussierringen für das verfügbare ALPA Objektiv Sortiment. Im Laufe der Zeit haben wir eine breite Palette dieser praktischen Helfer produziert, nämlich für ALPA Schneider Objektive. Bitte fragen Sie nach speziellen HPFs, die hier nicht aufgeführt sind.

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ALPA Objektiv Schattierungen (Additive Fertigung)

ALPA bietet eine breite Palette von Objektiv Farbtönen. Jede individuell berechnet und optimiert für den jeweiligen Objektiv Typ.

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Filter zentrieren

Center-Filter sind Objektiv- oder Objektiv- speziell berechnete High-End-Filter. Sie kompensieren den Objektiv-typischen inhärenten Abfall / Vignettierung zu den Rändern hin.

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ALPA Objektive in Blendeneinheit

Digitalrückteile mit elektronischem Verschluss (derzeit Rolling Shutter für Phase One IQ 3/4, Hasselblad X1D, und teilweise H6D) sind zunehmend erhältlich. Die neue Rodenstock Blendeneinheit - mit ihrer fast runden, 9-teiligen Blendenform - unterstützt diesen Verschlusstyp optimal. Außerdem können Fotografen die Objektiv Versionen in short-barrel auch auf der ALPA 12 FPS mit eingebautem Schlitzverschluss (SB34, SB51, FPS SB17) verwenden.

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ALPA Short Barrel Objektive

ALPA hat bereits 2007 das Konzept Short Barrel vorgestellt. Wie kam es dazu und was waren die wesentlichen Aspekte dieser Entscheidung?

Die Geschichte

Im Juni 2007 besuchte ALPA die Bibliothèque Nationale de France in Paris, um bei der Evaluation eines Nachfolgers der Sinarcam 23 mitzuwirken. Die BNF plante, die in Frage kommenden Digitalrückteile von Hasselblad oder Sinar bestmöglich zu nutzen und eine möglichst hohe Megapixelausbeute zu erzielen. Neben Multishot-Rückteilen waren daher auch extrem präzises Stitching und Planarität gefragt, weshalb bereits die ALPA 12 XY und ALPA/Schneider Apo-Digitare mit elektromechanischen Blattverschlüssen evaluiert wurden.

Aufgrund der Arbeitsabstände und der großformatigen Vorlagen wollte BNF das ALPA / Schneider Apo-Digitar 5,6/120 mm als eines der Hauptobjektive einsetzen. Mit einem 4-fachen Stitch wurde der Bildkreis von 110 bis 120 mm theoretisch ausgeschöpft. Allerdings verursachte die Geometrie eine mechanische Vignettierung. Da dieser Effekt bei Weitwinkelobjektiven nicht auftrat, mussten entsprechende Lösungen erarbeitet werden. Dies führte zur Entwicklung des Objektivkonzepts Short Barrel .

Das Konzept

Was aber ändert sich, wenn ein Objektivtubus verkürzt und das Komplementärelement auf der Rückseite montiert wird? Die folgende grobe Skizze zeigt das Grundproblem. In der Standardkonfiguration befindet sich der Sensor sehr nahe an der Kamera. Die freie Öffnung ist bei einer technischen Kamera nicht unendlich. Wird das Rückteil stark verschoben, schattet die Kamera einen Teil des Sensors ab. Ist der Sensor nun weiter hinten platziert, wird diese Abschattung deutlich reduziert und die Ausnutzung des Bildkreises für die BNF optimiert. Im Sinne der Systemmodularität von ALPA wurden die ersten Objektive, soweit konstruktiv möglich, um 34 mm auf SB34 gekürzt, da es bereits Makro-Objektive Tuben von 34 mm Länge gab.

Bei Recherchen wurden die sogenannten "Short-Barrel" Objektive der Mamiya RZ67 entdeckt. Auch Mamiya hat seinerzeit bei einigen Objektiven den Objektivtubus gekürzt. Damit sollte aber nur Platz für ein optional nutzbares Shift-/Tilt-Modul geschaffen werden. ALPA nannte das Konzept auch "Short Barrel" als Reminiszenz an diese RZ-Lösung. ALPA lieferte ab Mitte 2007 die ersten SB34-Objektive aus.

Auf der Photokina 2008 präsentierte ALPA auch Tilt-/Schwenk-Module nach dem SB-Konzept. Von nun an konnten ALPA Anwender sehr kostengünstig ein einzelnes Tilt-Element für jedes SB34-Objektiv verwenden und mussten es nur einmal kaufen. Später erweiterte ALPA die Gruppe der SB-Objektive mit kürzeren Brennweiten auf SB17. Auch hier konnte der Anwender die vorhandenen Elemente, wie z. B. das Makro Tuben, weiter verwenden und kombinieren. Heute lassen sich 17-mm-Makroelemente und Tilt/Shift-Module sehr flexibel kombinieren und einsetzen. Das für 2019 geplante ALPA / Rodenstock HR Alpagon 6,3 / 138 mm wird dieser Philosophie folgend als SB51 (34+17 mm) angeboten.

Skizze des Short Barrel Konzepts - André Oldani 14. März 2019

Die Ausnahmen - gut zu wissen

Die allerersten short barrel Objektive waren die SB34, da das entsprechende Makro Tubus bereits existierte. Im Jahr 2004 führte ALPA eine vollständige Erweiterung Tuben für Makrofotografie ein. Dieser Satz umfasste zunächst Tuben in den Längen 6,5 mm, 16 mm, 34 mm und 52 mm, die optimal auf die vorhandenen Schneider- und Rodenstock-Schneckenmontierungen abgestimmt waren. Die alten Versionen zeichnen sich durch lange, SWA-ähnliche Verriegelungshebel aus.

ALPA hat in der Folge erfolgreich 34 mm Kipp-/Schwenkmodule von 34 mm mit einer Neigung von bis zu 12° in das SB-Konzept integriert. Aufgrund des Erfolgs und weiterer Kundenwünsche übertrug ALPA die Idee dann auf weitere Objektive. Allerdings erlauben nicht alle Brennweiten eine Verkürzung der Tuben um 34 mm. Es zeigte sich, dass neben einigen sehr kurzen Brennweiten Objektive mit einem kleinen Bildkreis (HR Alpagon 23, 28 und 35) auch eine SB17-Version möglich war. So konnten für das SB34 zwei 17 mm-Elemente wirtschaftlich kombiniert werden Objektiv Tuben .

Dies führte in der Folge zur Standardisierung des Makros Tuben auf 6 mm (als kürzeste, fertig bearbeitbare Verlängerung und nahtlose Verbindung zur Verlängerung der Standard-Stirnräder, den 17 mm-Elementen (2 x 17 mm = 34 mm) und jetzt 51 mm Tuben (3 x 17 mm oder 1 x 34 mm plus 1 x 17 mm).


Wichtig & Vorbehalt

Die älteren 16 mm Tuben sind daher NICHT voll kompatibel mit dem aktuellen SB-Konzept, da sie einen Millimeter zu kurz sind. Sie können natürlich weiterhin als Erweiterung verwendet werden Tuben. Der fehlende Millimeter kann auch durch eine zusätzliche Verlängerung an der Schraube kompensiert werden, wodurch die Distanzskalen nicht mehr passen.

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